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Der MTK feiert 50 Jahre Vereinsheim
Geschrieben von Eike Bruns   
Dienstag, 18 August 2009

1959 wurde das Franz-Klemm-Heim in der heutigen Liebfrauenstraße seiner Bestimmung übergeben. Grund genug für den Verein, den 50. Geburtstag seines "Jugendheimes" gebührend zu feiern. Der Freitag, 28. August, steht ganz im Jubiläum des MTK-Heims.

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Im Frühjahr 1959 heißt die Liebfrauenstraße noch Walter-Bode-Straße und an die Turnhalle hinter dem Vereinsheim ist noch sieben Jahre lang nicht zu denken, dennoch lässt der Rohbau schon viel vom heutigen MTK-Heim erkennen. Foto: MTK-Archiv

Eigentlich ist der Bau, der damals in viel Eigenregie der Vereinsmitglieder entstanden ist, im November 1959 eingeweiht worden. Doch da sich im November nur schwer ein Sommerfest über die Bühne bringen lässt, hat der Vorstand beschlossen, schon im August dieses Jahres den "Goldjubilar" zu ehren.

Los geht es am 28. August um 17 Uhr im Heim in der Liebfrauenstraße für alle Vereinsmitglieder, Ehrengäste und  Nachbarn. Auf dem Programm stehen nach einem kleinen Empfang Tanzdarbietungen der internationalen Folkloregruppe von Edda Wallat und ein Unterhaltungsprogramm für die kleinen Gäste. Unter anderem gibt es Kinderschminken.
Im Anschluss startet eine kleine Grillparty. Kaffee und Kuchen gibt es ebenso.

Das Vereinsheim wurde als Jugendheim "dem Gedenken der gefallenen und vermissten Turnbrüdern aus beiden Weltkriegen" gewidmet. Am 24. November 1959 wurde es mit einer großen Feierstunde mit umfangreichen Programm eröffnet. Schon damals gab es den Verammlungsraum, das Büro, sanitäre Einrichtungen und die Hausmeisterwohnung im Obergeschoss. Treibende Kraft war der damalige Vorsitzende Franz Klemm, nach dem das Heim später auch benannt wurde. Unter anderem er sorgte dafür, dass sich viele Vereinsmitglieder mit ihrem Fachwissen, mit Spenden oder auch mit ihrer Arbeitskraft beim Bau einbrachten.

1966 wurde das Haus zum 80-jährigen Bestehen des Vereins um die Turnhalle erweitert. Sie ist heute die einzige Turnhalle und eine der ganz wenigen Sportstätten im ganzen Stadtgebiet von Bad Harzburg, die sich nicht in öffentlicher Trägerschaft befindet, sondern von einem Verein betrieben wird. Die Vereinsvorsitzende Turnen und Sport, Hanne-Lore Bruns, betonte mehrfach auf zurückliegenden Mitgliederversammlungen, dass dieser Umstand Luxus uns Last zugleich sei. Der Verein müsse schließlich bemüht sein, das Heim und die Halle immer im Schuss zu halten. Andererseits sei kaum hoch genug zu schätzen, welche wertvolle Immobilie Vorgänger-Generationen dem heutigen Verein mit auf den Weg gegeben haben. Das soll am 28. August entsprechend gefeiert werden.

 
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